Regenwassertechnik

Das Unternehmen und die Mitarbeiter blicken auf eine langjährige Berufserfahrung in der ganzheitlichen, modernen und vor allem nachhaltigen Regenwasser-Bewirtschaftung. Ingenieur- und Planungsbüros, Fachhandelsorganisationen, Betreiber und Investoren in ganz Europa vertrauen den Erfahrungen eines engagierten Teams.

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Der Ansatz

Schnelles Wachstum und steigende Produktivität haben in den letzten Jahrzehnten zu einem Zunehmen von Großstädten und Ballungsgebieten geführt. Neben den Vorteilen des Lebens in einer solchen Gemeinschaft bringt dies aber leider auch eine Vielzahl von Problemen mit sich. Eines davon ist die nachhaltige Störung des natürlichen Wasserhaushalts hervorgerufen durch die Ableitung des auf Straßen, Dächern und Parkanlagen aufgefangenen Regenwassers in die örtliche Kanalisation.

Zum Glück hat in der Siedlungswasserwirtschaft seit den 80er Jahren ein Umdenken bezüglich des Umgangs mit dem von versiegelten Flächen abfließenden Niederschlagswasser eingesetzt. Angesichts der spürbaren negativen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen des konventionellen Prinzips der Ableitung in Kanalisationen, erkannte man die Not-Wendigkeit einer Siedlungsentwässerung unter weitgehender Erhaltung des natürlichen Wasserkreislaufes.

Auch der Gesetzgeber hat dies erkannt (vgl. ATV 1999b). Des Weiteren ist zu Beginn 2007 die Wasserrahmenrichtlinie des Europäischen Parlaments und Rates in Kraft getreten (Richtlinie 2000/60/EG vom 12.12.2006). In dieser werden Maßnahmen gefordert, welche unter anderem zu einem guten chemischen und mengenmäßigen Zustand des Grundwassers führen und diesen dauerhaft gewährleisten sollen.

Im Zuge dessen wird auch in Deutschland eine gesetzliche Regelung dieser Maßnahmen zu erwarten sein, wie man sie in bestimmten Regionen bereits heute vorfindet. So ist in vielen Neubaugebieten die Einrichtung einer dezentralen Versickerung bereits heute gefordert.

Auch ökonomisch ist die dezentrale Versickerung sinnvoll. Macht es zunächst den Anschein. Als wäre es wesentlich einfacher das Regenwasser in die bereits vorhandene Kanalisation zu leiten anstatt eine Versickerung zu installieren, so sieht der Laie meist nicht die damit verbundenen Kosten.

So muss der Rohrdurchmesser der Kanalsysteme der eingeleiteten Wassermenge entsprechend überdimensioniert werden. Regenwasserauffangbecken müssen entsprechend groß gebaut werden um auch bei großen Regenereignissen nicht überflutet zu werden. Das so mit dem Schmutzwasser vermischte Regenwasser muss aufwendig in den Klärwerken gereinigt werden. Die so entstehenden Kosten werden von den Städten und Ländern direkt auf den Verbraucher umgelegt. Bei einem Einfamilienhaus mit durchschnittlich verdichteter Fläche können so im Jahr Kosten von bis zu 500 Euro entstehen.

In Verbindung mit einer Regenwassernutzanlage, mit der man zusätzlich Wasserkosten sparen kann und welche oft staatlich subventioniert wird, amortisieren sich die anfallenden Kosten relativ schnell. Danach entfaltet eine solche Anlage, besonders im Hinblick auf steigende Abwassergebühren, ihr ganzes Sparpotential. Anders als bei einigen Solaranlagen, wo Amortisierungs- und Erneuerungszeitpunkt relativ nah bei einander liegen, liegt die geschätzte Haltbarkeit von Versickerungsrigolen und Regenwassernutzanlagen jenseits der 50 Jahresgrenze und ist somit als eine Investition in die Zukunft zu sehen.

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